Ausgangsprodukte der Implementationsphase sind die Modulköpfe (module heads) der Modulbeschreibung und des Entwurfscode. Der Entwurfscode abstrahiert vom späteren Programmcode. Deshalb ist die Granularität des Entwurfscode meist 5 bis 10 mal kleiner als jene des Programmcode. Die Übersetzung des Entwurfscode in ablauffähigen Programmcode ist ein schrittweiser Konkretisierungsprozess. Er verläuft nicht routinemässig, weil sich die Ergebnisse der Modularisierungsphase (die Zahl und der Inhalt der Module) nicht eindeutig in Programmcode transformieren lassen. Ein Codierstandard soll den Code leserlich gestalten. Verständlichkeit ist vor allem dort wichtig, wo mehrere Entwickler an einem gemeinsamen Projekt arbeiten.
Die meisten Entwicklungssysteme unterstützen die Codierung mit ...
Editoren
Die Funktionalität eingebauter Editoren genügt nicht immer den Ansprüchen effizienter Programmentwicklung. Der Editor von MS Access arbeitet zwar gut mit den übrigen Werkzeugen von Access zusammen, erreicht aber bei weitem nicht die Qualität allgemeiner Editoren.
Compile-/Link- und Ladeprogrammen
Diese Werzeuge generieren Zwischencode, der von einem Interpreter ausgeführt wird oder Maschinencode, der ohne Interpreter ausführbar ist.
Debuggern und Testhilfen.
Nach dem Einzeltest werden die Module in einem Programmsystem integriert. Im allgemeinen zeigt sich erst nach dem Zusammenschalten der Module und dem Test der Modul-Schnittstellen, ob die Gesamtheit der Bausteine ein sinnvolles Ganzes ergibt. Modultests, Systemintegration und Systemtest sind deshalb meist aufwändiger als die eigentliche Codierungsphase.